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Die Kampagne GewaltFREI LEBEN baut auf 3 Säulen auf:

Überblick zu den 3 Säulen:

GewaltFREI LEBEN mit Ihrer Unterstützung!

Ein Hauptziel der Kampagne ist die verstärkte Informations- und Sensibilisierungsarbeit zum Thema Gewalt an Frauen und Kindern. Zu wissen, wie man Gewalt erkennen kann und wo es Hilfe gibt, kann Leben retten. Eine klare Haltung gegen Gewalt kann (weitere) Gewalt verhindern.

Dafür braucht es engagierte Partnerinnen und Partner, die gemeinsam mit uns ein Zeichen gegen Gewalt setzen. Mit unserer Unterstützung können Sie sich an GewaltFREI LEBEN beteiligen und Aktivitäten in Ihrem Umfeld umsetzen.

Mehr Informationen zur Partnerschaft finden Sie unter diesem Link und im Folder.

Gerne informieren wir Sie persönlich!

Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser,
Nadia Kocsi, BA
Telefon: 01 / 544 08 20 - 35, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Zum Blick auf das Jahr 2014!

 

GewaltFREI LEBEN mit der Frauenhelpline 0800 222 555

Ein Anruf bei der Frauenhelpline kann der erste Schritt in ein gewaltfreies Leben sein!

Die bundesweite Frauenhelpline gegen Gewalt bietet an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr anonym und kostenlos Hilfe und Unterstützung. Frauen und Kinder, die von Gewalt betroffen sind, werden dort ebenso beraten wie Angehörige und Personen, die Rat und Unterstützung rund um das Thema häusliche Gewalt brauchen.

Zu bestimmten Zeiten bieten die Frauenhelpline neben der deutschsprachigen Beratung auch fremdsprachige Beratung an. Für gehörlose Menschen ist die Frauenhelpline mittels Relay Service erreichbar. Mehr zum Angebot der Frauenhelpline finden Sie auf der Website www.frauenhelpline.at

Für die verstärkte Bekanntmachung haben wir vielfältige Maßnahmen erarbeitet:

Unterstützen Sie uns bei der verstärkten Bekanntmachung der Frauenhelpline 0800 222 555 durch die Nutzung der Maßnahmen!

Gerne informieren wir Sie persönlich!

Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser,
Nadia Kocsi, BA
Telefon: 01 / 544 08 20 - 35, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Die 5 Projekte von GewaltFREI LEBEN

1. GewaltFREI LEBEN durch mein Krankenhaus

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Fast jede 3. Frau wendet sich nach erlebter Gewalt an Einrichtungen des Gesundheitswesens. Krankenanstalten sind somit eine zentrale Anlaufstelle für gewaltbetroffene Frauen. Opfer sprechen jedoch während einer Behandlung nur selten über die erlittenen Misshandlungen und bleiben dadurch oft jahrelang ohne professionelle Unterstützung. Das Ansprechen eines Verdachtes durch Gesundheitsfachkräfte ist folglich Voraussetzung für eine adäquate Behandlung und Weitervermittlung an Opferschutzeinrichtungen.

Im Rahmen dieses Projekts "GewaltFREI LEBEN durch mein Krankenhaus" unterstütz die Wiener Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie die Weiterentwicklung der bisherigen Opferschutzmaßnahmen in Krankenanstalten und führt Schulungen für Gesundheitsfachkräfte durch. Die Zusammenarbeit mit den Führungskräften der Krankenanstalten und den Opferschutzgruppen ist ein zentraler Bestandteil des Projektes.

Gewalt an Frauen hat gesundheitliche Folgeerscheinungen, neben körperlichen Verletzungen zählen dazu auch chronische oder psychische Erkrankungen.

Maßnahmen:

  • Stärkung der Kooperation zwischen Krankenanstalten und Opferschutzeinrichtungen in Wien
  • Schulungen in Partnerkrankenhäusern
  • Leitfaden zum Umgang mit Gewalt an Frauen und häuslicher Gewalt im Krankenhaus

Mehr Informationen zum Projekt finden Sie im Folder.

Gerne informieren wir Sie persönlich!

Wiener Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie
Elisabeth Gruber, MA
Telefon: 01 / 585 32 88 - 52, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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2. GewaltFREI LEBEN – Du & ichjugendliche1

Jedes 4. Kind ist mindestens einmal von Gewalt durch andere betroffen, in Form von psychischer, physischer oder sexueller Gewalt. Oft kann es sich um Gewalt unter Gleichaltrigen handeln, aber auch im familiären Umfeld sind Kinder und Jugendliche immer auch Betroffene. Deshalb ist es unerlässlich, Kinder und Jugendliche darüber zu informieren, was Gewalt bedeutet, welche Ursachen, Formen und Auswirkungen Gewalt hat und welche Hilfsangebote es gibt.

Im Rahmen von GewaltFREI LEBEN werden Kinder und Jugendliche für Gewaltsituationen sensibilisiert, in ihrem Selbstbewusstsein gestärkt und erhalten Informationen, um gegebenenfalls Hilfe zu suchen.

Maßnahmen:

Mehr Informationen zum Projekt finden Sie im Folder.

Gerne informieren wir Sie persönlich!

Bundesjugendvertretung
Mag.a Elisabeth Hanzl
Telefon: 01 / 214 44 99 - 16, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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3. GewaltFREI LEBEN – Medienwerkstatt

Medien prägen heute mehr als je zuvor die Gesellschaft. Ihnen kommen wichtige gesellschaftliche Rollen zu: Sie dienen nicht nur der Informationsvermittlung, sondern auch der Bewusstseins- und Meinungsbildung. Mit einer differenzierten Berichterstattung können Medien wesentlich zur Gewaltprävention beitragen. Sie können mithelfen, ein Klima zu schaffen, in dem Gewalt an Frauen und Kindern nicht toleriert wird. Sie können sensibilisieren und aufklären und damit Betroffene und ihr Umfeld unterstützen. Zusammenhänge, Hintergründe und Folgen von Gewalt an Frauen und Kindern bei Berichterstattungen aufzuzeigen, ist für die Verhinderung von Gewalt an Frauen und Kindern grundlegend.

Im Rahmen des Projekts "GewaltFREI LEBEN - Medienwerkstatt" wollen wir den Austausch mit Medien fördern und eine verstärkte Unterstützung für eine differenzierte und verantwortungsvolle Berichterstattung anbieten.

Maßnahmen:

  • Informationsveranstaltungen und Workshops für (angehende) Journalistinnen und Journalisten
  • Publikation und Folder "Verantwortungsvolle Berichterstattung für ein gewaltfreies Leben. Anregungen zur medialen Prävention von Gewalt an Frauen und ihren Kindern"

Gerne informieren wir Sie persönlich!

Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser,
Mag.a Silvia Samhaber, BA
Telefon: 01 / 544 08 20 - 23, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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4. GewaltFREI LEBEN – Living FREE of violence

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Erfahrungen zeigen, dass es für Migrantinnen, die von Gewalt betroffen sind, oft besonders schwierig ist, Recht und Hilfe zu bekommen. Genau hier will die Kampagne ansetzen.

Gemeinsam mit (Selbst-) Organisationen von und für Migrantinnen und Migranten werden im Rahmen von "GewaltFREI LEBEN - Living FREE of Violence" maßgeschneiderte Aktivitäten zur Sensibilisierung zu Gewalt an Frauen und Kindern und zur Aufklärung über Rechte von Betroffenen umgesetzt. Weiteres werden alle Informationsmaterialien in verschiedenen Sprachen (Bosnisch-Kroatisch-Serbisch, Türkisch, Englisch, Spanisch) zur Verfügung gestellt und das mehrsprachige Beratungsangebot der Frauennhelpline gegen Gewalt (0800 222 555, mehrsprachig, anonym und kostenlos) wird intensiv bekannt gemacht.

Maßnahmen:

  • Stärkung und Aufbau neuer Kooperationen mit (Selbst-) Organisationen von und für Migrantinnen und Migranten
  • Information von Austausch mit Migrantinnen und Migranten (Infotage, Workshops)
  • mehrsprachiges Informationsmaterial

Mehr Informationen zum Projekt finden Sie im Folder.

Gerne informieren wir Sie persönlich!

Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser,
Nadia Kocsi, BA
Telefon: 01 / 544 08 20 - 35, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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 5. GewaltFREI LEBEN – Verhinderung von Femizid und schwerer Gewalt (MARAC)

Schwere Gewalt, Mordversuche und Morde an Frauen in der Familie und in Partnerschaften werden meistens nicht ganz unvorhersehbar verübt. Oft gab es schon vorher gewalttätige Übergriffe und Drohungen. Forschungen und Praxis haben gezeigt, dass es daher in besonderen Gefahrenlagen erforderlich ist, in multiinstitutionellen Kooperationen und Fallkonferenzen gemeinsam den Schutz und die Sicherheit der betroffenen Frauen zu besprechen.

Im Projekt GewaltFREI LEBEN - Verhinderung von Femizid und schwerer Gewalt wird der geplante Ausbau von fallbezogenen, multiinstitutionellen Kooperationen für hochgefährdete Opfer in Wien und in anderen österreichischen Bundesländern unterstützt.

Maßnahmen:

  • Informationsveranstaltungen und Workshops für relevante Akteurinnen und Akteure
  • Leitfaden zur Implementierung von fallbezogenen, multiinstitutionellen Kooperationen

Gerne informieren wir Sie persönlich!

Wiener Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie,
Mag.a Katrin Gleirscher
Telefon: 01 / 585 32 88 - 16, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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