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Buch und Projekt "Meine Seele weint"

„Die roten Ameisen. Sie wandern durch meinen Körper. Sie fressenLogo mit Claim1 mich innerlich, es brennt wie Feuer. Selbst mein Gehirn brennt schmerzhaft, mein gesamter Kopf. Mein Bauch brennt, meine Brust. Meine Knie, selbst die Zehen. Meine Augen. Meine Finger. Ich wage es jetzt nicht mehr, einzugreifen. Die Situation ist zu brenzlig. Hätte früher da sein müssen. Mama! Meine Augen fixieren die Tür, als ob ich mit telepathischen Fähigkeiten durchgreifen könnte. Nein! Mein Herz windet sich vor Panik und vor Schmerz. Sucht verzweifelt einen Ausweg..." Auszug "Meine Seele weint - Gewalt in der Familie - eine Tochter erzählt", Monika Habicher, Athesia-Verlag, 2015.“

Das Projekt "Meine Seele weint" ist eine Initiative mit dem Ziel, das Tabu der Gewalt in Familien zu durchbrechen und zu einem Thema werden zu lassen, das jeden angeht. Verantwortung übernehmen, offen sein. "Verstummten Kindern Stimme geben" - für all jene sprechen, die es in diesem Moment (noch) nicht schaffen. Gemeinsam etwas verändern, sodass vielleicht irgendwann alle Kinder in unserer Gesellschaft geschützt und glücklich aufwachsen dürfen. Die Initiatorin des Projektes Monika Habicher ist Sozialpädagogin in der Kinder- und Jugendpsychiatrie Meran/Südtirol. Der Anstoß zum Projekt war im Rahmen dieser Arbeit gegeben, denn nicht selten entwickeln Kinder/Jugendliche psychische und soziale Störungen, wenn sie Gewalt in ihrer Kindheit erfahren mussten. Um die Ernsthaftigkeit der Thematik aufzuzeigen, um zu sensibilisieren und aufzurütteln hat Monika Habicher das Buch "Meine Seele weint - Gewalt in der Familie - eine Tochter erzählt" verfasst, darin werden aus Perspektive des Kindes Dynamiken erklärt, in einfacher Sprache wird verständlich, wie ein Kind denkt, fühlt und wie seine Entwicklung durch die Gewalterfahrungen beeinflusst wird. Aufbauend auf das Buch wurde ein umfassendes Projekt zum Thema erarbeitet, ein Teil davon ist die Homepage: www.meine-seele-weint.it