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UNDOK-Verband

„Ob als Putzfrau, Kindermädchen oder Pflegekraft in Logo undokeinem privaten Haushalt, als Erntehelferin in der Landwirtschaft, in der Gastronomie oder in der Sexarbeit: Frauen, die ohne freien Arbeitsmarktzugang arbeiten müssen, finden sich häufig in höchst individualisierten und teilweise isolierten Arbeitsverhältnissen wieder. Es kommt zu Lohnbetrug, extrem langen Arbeitszeiten, fehlenden Schutzstandards, Kündigung im Fall von Krankheit, Unfall oder Alter sowie sexuellen und anderen körperlichen Übergriffen. Undokumentiert Arbeitende haben Rechte, doch sie brauchen niederschwellige Unterstützungsangebote, um sich gegen Ausbeutung und Gewalt wehren zu können!

Die Anlaufstelle zur gewerkschaftlichen Unterstützung UNDOKumentiert Arbeitender (UNDOK-Anlaufstelle) bietet anonyme und kostenlose Beratung und Unterstüzung in mehreren Sprachen. Der UNDOK-Verband, Träger der UNDOK-Anlaufstelle, bietet darüber hinaus Workshops für undokumentiert Arbeitende sowie für MultiplikatorInnen an zur Vermittlung von Basiswissen über die eigenen Rechte und deren Durchsetzungsmöglichkeiten. Der UNDOK-Verband ist eine Kooperation von Gewerkschaften (GBH, GPA-djp, PRO-GE, vida), der Arbeiterkammer Wien, der ÖH Bundesvertretung, NGOs sowie selbstorganisierten MigrantInnenorganisationen und basisgewerkschaftlichen AktivistInnen und wird vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales und KonsumentInnenschutz (BMASK) gefördert. http://undok.at